Wer nach Kenia fliegt, um sich dort an den Strand zu legen, hat das Beste verpasst: die Naturparks! Mein Tipp: vergesst den Tsavo-West oder Tsavo-Ost! Nehmt Euch die Zeit und fahrt in die Parks Amboseli oder Masai Mara. Hier sieht man die "Big Five", i.e. Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Dazu noch alles, was die Natur hier so hergibt: Geparde, Antilopen, Gazellen, Zebras, Giraffen, Warzenschweine, Hyänen, Schakale, Raubvögel ohne Ende und -nicht zu vergessen- Flußpferde, Krokodile (wenn man einen vernünftigen, kundigen Tourguide erwischt hat). Und DAS mit einer 80%igen Gewissheit! Hier sieht man -wenn man zur rechten Zeit (nach der Regenzeit) kommt- eine Natur, die an unser Voralpenland erinnert: Grüne Wiesen (Savanne), von Bäümen und Büschen bestandene Hügel und im Hintergrund das "Hochgebirge", den Kilimandscharo. O.K., wenn man Glück hat. Der Gipfel des Kilimandscharo ist meistens in den Wolken. Aber von Zeit zu Zeit lässt er sich dann doch einmal blicken. Imposant! Man glaubt es kaum, WIE HOCH dieser Berg ist. Man muß den Kopf weit zurück in den Nacken legen, um diesen Koloss in voller Größe zu sehen.
Also: Nicht nur im Resort am Strand liegen, sondern rein in den kleinen Flieger und ab nach Westen, in den Amboseli oder den Masai Mara! Von dort geht´s im Jeep weiter. Nehmt eine vernünftige Kamera mit! Man weiß hier nämlich nie, ob man auf ein Motiv trifft, das man im Leben nicht wieder findet. Ein 200mm Tele ist im allgemeinen ausreichend. Für eine längere Brennweite braucht man in den (photographisch) bevorzugten Abendstunden ein Stativ. Und genau DAS kann man dort kaum nutzen, denn aussteigen aus dem Auto "is nich"! Das ist lebensgefährlich! Wünsche allen Keniafahrern viel Glück und eine unvergeßliche Reisezeit. |