| |
Tweet |
| Reisetippdaten | |||
| Name | Geführte Touren Diani Beach | Land | Kenia |
| Art | Tour & Ausflug | Region | Kenia Küste |
| Kategorie | Sport & Freizeit | Ort | Diani Beach |
| Urlauberdaten | |||
| Name | Anne & Thomas | Herkunftsland | Deutschland |
| Alter | 46-50 | Reisemonat/-jahr | Juli 2011 |
Waren Sie auch dort? Ihre Bewertung jetzt abgeben
|
|||
| Reisetipp von Anne & Thomas |
| Schöne Safari | |||
| Als wir unseren Kenia-Urlaub gebucht hatten war klar, dass auch eine Safari dazu gehören muss. Da es unser 1. Besuch in Kenia war, waren wir nicht ganz sicher, wie am besten buchen. Wir haben uns daher einfach mal per Internet einige Angebote bei fast allen hier im Forum genannten Anbietern eingeholt. Adventure Tours & Safaris hat am schnellsten geantwortet und dies nicht nur mit der wohl allgemein üblichen automatischen Mail. Ronny hat sich als 1. persönlich bei uns gemeldet und nachdem 2 andere Anbieter dann Tage später ein Angebot unterbreiteten, hatte er auch das günstigste Angebot abgegeben. Mit 3 Personen (2 Erw.+1 Kind 11 Jahre) haben wir für die Jeepsafari weniger bezahlt als wenn wir die gleiche Safari per Bus bei den anderen Anbietern gebucht hätten. Von zu Hause haben wir 25 % des Preises angezahlt, den Rest dann nach Abholung durch den Fahrer vor Ort. Wir waren Tsavo West (Ngulia Bandas) - Ambroseli (Kibo Safari Camp) - Tsavo Ost (Lion Hill Safari Lodge). Um 5.30 Uhr wurden wir in unserem Hotel in Kilifi von Hamisi mit dem Jeep abgeholt. Leider stellte sich schnell heraus, dass sein Deutsch sehr spärlich ist. Unterwegs haben wir dann noch bei Mombasa unsere beiden Safaribegleiter abgeholt. Wir hatten Glück - die beiden konnten besser Englisch als wir und haben uns daher alles Wichtige übersetzen können. Nach recht langer Fahrt durch Mombasa und auf dem mit LKWs überfüllten "Highway" Richtung Nairobi kamen wir endlich gegen 13.30 Uhr am Tsavo West an. Der recht ausgedehnte Stopp unterwegs am Souveniershop war sehr nervig, da man von allen Verkäfern usw. laufend angesprochen wurde. Bis hin zu den Ngulia Bandas, die inmitten des Tsavo West liegt, haben wir noch nicht sehr viele Tiere gesehen, jedoch allein die einzigartige Landschaft war schon sehenswert genug. Um 14.30 Uhr kamen wir endlich bei den Bandas an. Es erwartete uns eine einfache Unterkunft mit traumhaftem Ausblick (mit Wasserloch) und ein wirklich schönes Mittagsbuffett. Nach dem Mittag ging es dann auf die 1. Pirsch (Giraffen, Zebras, Elefanten, Affen, Antilopen, Leopard, Warzenschweine...). Kurz vor Anbruch der Dunkelheit stand unverhofft ein Löwe mitten auf der Piste. Leider versammeln sich bei solchen Momenten immer recht viele Busse / Jeeps an einer Stelle, so dass man Mühe hat, ein tolles Foto zu schießen bzw. sich die Tiere natürlich offensichtlich gestört fühlen und ins Dickicht verschwinden. In den Ngulia Bandas ist tagsüber kein Strom, zum Abendessen im Dunkeln wird man von einem Massai abgeholt. Im Zimmer war nachts ab 22.30 Uhr ebenfalls kein Strom. Ein Toilettenbesuch mit Taschenlampe ist recht "abenteuerlich", da nach der Spülung der Fussboden feucht wurde. Nach dem Frühstück ging es am nächsten Tag um 7 Uhr weiter - noch einmal durch den Tsavo West. Über die Mzima Springs (man darf aussteigen und geführt Hippos und Krokodile beobachten) und Poachers Outlook ging es weiter Richtung Ambroseli, tw. über sehr unwegsame Pisten. Unterwegs haben wir spontan in einem der vielen Massai-Dörfer Halt gemacht. Für 1000 KSh pro Person (unser Sohn die Hälfte) durften wir alles ansehen, die Kinder haben gesungen und getanzt - ein TOLLES Erlebnis. Gegen 13 Uhr kamen wir im Kibo Safari Camp an. Das Mittag war sehr reichhaltig. Unser Zelt war super, mit allem Nötigen ausgestattet. Nach der anstrengenden Fahrt war hier unsere Mittagspause etwas länger, so dass unser Sohn sogar noch den Pool genutzt hat. Um 15.30 Uhr ging es dann auf Safari. Zusammen mit all den Tieren und der atemberaubenden Landschaft war für uns der Ambroseli-Nationalpark der schönste Park. Die Krönung war am Abend dann noch, dass sich der Kilimanjaro noch zeigte - einfach einzigartig!!! Am nächsten Morgen ging es dann nach einer Vormittagssafari durch die Ambroseli in Richtung Tsavo Ost. Nach ca. 4 Stunden Fahrt waren wir dann endlich in der Lion Hill Lodge bei Voi. Die Lodge liegt auf einer Anhöhe direkt am Eingang des Nationalparks. Vom Balkon aus kann man die roten Elefanten am Wasserloch beobachten. Die Lodge war die komfortabelste Unterkunft auf der Safari, dafür war aber das Essen nicht so gut wie in den anderen beiden Camps. Es gab durchgängig Strom. Am Nachmittag ging es dann gleich wieder auf Pirsch so viele Elefanten auf einmal haben wir noch nie gesehen! Am nächsten Morgen ging es auf Frühpirsch - Abfahrt 6.15 Uhr. Leider hatten wir nicht viel Glück und haben kaum Tiere gesehen. Am Aruba-Damm war lediglich ein Hippo zu sehen, ansonsten Zebras, Giraffen, Elefanten. Zum Frühstück gegen 9 Uhr waren wir zurück, danach ging es wieder auf Pirsch - diesmal waren alle Tiere da. Nach dem Mittag in der Lion Hill Lodge ging es dann wieder zurück nach Kilifi in unser Hotel. Bis auf Nashörner haben wir alle Tiere gesehen und waren von der Schönheit der Landschaft fasziniert. Hamisi hat sich stets Mühe gegeben, uns alles zu zeigen und hat, wenn es der Zeitplan erlaubte, unsere Wünsche nach Extra-Stopps und bestimmten Punkten, die wir sehen wollten, alles möglich gemacht. Kleiner Wermutstropfen: die mitgebuchte 1-l-Wasserflasche pro Person und Tag war nur nach mehrfachem Nachfragen zu bekommen, offensichtlich war Hamisi nicht richtig informiert und wusste nichts von dem vereinbarten Wasser. Zum Glück war es auf der Safari nie richtig heiß, so dass wir einige Zeit einigermaßen ohne Wasser auskommen konnten, aber am 1. Tag bekamen wir gar kein Wasser. (Natürlich aber im Camp gg. Bezahlung) Also als Tipp für Euch: vor der Abfahrt gleich danach fragen bzw. nochmal vorher bei Ronny nachfragen. Nachdem wir Hamisi gebeten haben, bei Ronny anzurufen hat er dann am 2. Tag unterwegs Wasser besorgt. Ansonsten ist Adventure Tours & Safaris absolut zu empfehlen, alles klappte und wir haben alles gesehen. Der Jeep war super, da auf Safari oben offen - ein super Ausblick auf der Fahrt für alle 5 Personen. Wir hatten alle ausreichend Platz. Vielen Dank nochmal an Hamisi - trotz unseres schlechten Englisch bzw. trotz seinem schlechten Deutsch! Bei Fragen im Vorfeld könnt Ihr Euch jederzeit bei Ronny per Mail melden. Da in Kenia mein Handy nicht funktionierte, hatte ich vor der Safari vom Hotel aus per Internet mit Ronny Kontakt aufgenommen. Promt war er noch am Abend persönlich bei uns im Hotel, um alles Nötige zu besprechen. Super! |
|||
| Gesamtbewertung: |
|
||
| 100% = volle Weiterempfehlung .. 0% = keine Weiterempfehlung | |||