Der bekannte tropische Gewürz- und Obstmarkt mit bunten Ständen und einheimischem Flair bietet ein unglaublich interessantes Angebot, welches weit über das typische Mitbringsel, der Muskatnuß
hinausgeht. Es duftet nach allen Genüssen!
Nicht umsonst nennt man Grenada auch "Spice Island".
Wir auf jedem anderen Markt auf der Welt sind die Preise sehr unterschiedlich und es lohnt sich, vorher die Lage erst einmal abzuchecken.
Das einheimische Klientel ist nicht weniger interessant als die Verkäufer und ihr Angebot.
Das Sortiment ist vielfach frisch, häufig schon auf Tagestouristen und Mitbringsel abgestimmt eingepackt. Ich habe mich für wenig Geld mit einer Großration Safran eingedeckt.
Viel Zeit kostet der Marktbesuch nicht, der Ort ist sehr überschaubar und lädt bis auf einen Rundgang auf Grund der weniger einladenden und nicht unbedingt vertrauenserweckenden Umgebung auch nicht
wirklich zu einem längeren Verweilen an.
Wer mit dem Schiff kommt:
Auch, wenn die vielen Taxifahrer einem fast kein Entkommen zulassen, sind die wenigen Schritte sogar mit Kleinkindern zu bewältigen. In 5 Minuten ist der Markt erreicht.
Angeblich ist Samstag der beste Markttag.
Auch soll der Markt in nächster Zeit neu renoviert und gepflastert werden.
ACHTUNG:
-> In der Stadt ist es hektisch. Gerade als Kreuzfahrttourist muss man sich erst auf den Linksverkehr einstellen
-> Die hohe Arbeitslosenquote (es gibt so gut wie keine Industrie, kaum Handel) bringt viele "Akquisiteure" mit sich. Ob Taxifahrer oder am Strand. Es bedarf ein wenig Nervenstärke und viel
Verhandlungsgeschick.
-> Nicht vergessen, dass man aufs Schiff dann frisches Obst, etc. nicht mitbringen darf. Viele unserer Mitreisenden ließen sich hinreißen und mussten dann beim "Einchecken" alles in den Müll
werfen. Schade!




